Wie die EKT wirkt

Die Emotionalkörper-Therapie (EKT) unterscheidet sich in vielen Bereichen von anderen (Psycho-)Therapieformen. Wie die EKT (selbst)heilend wirken kann, habe ich im Folgenden einmal zusammengestellt: 

 

Alle Gefühle und Körperempfindungen haben ihren Sinn

Ein wesentliches Element der EKT ist, dass es keine negativen oder positiven Gefühle gibt, denn alle Gefühle, Körperempfindungen sowie Erkrankungen haben ihren Sinn, der unterschiedlichster Natur sein kann. Diese Haltung ist sehr wichtig, da sie zeigt, dass nicht nur unsere sogenannten „negativen“ Gefühle (z.B. Angst, Trauer, Schmerz), sondern gerade auch unsere sogenannte „dunkle“ Seite (z.B. Wut, Zorn, Hass, Aggression, Habgier, Bösartigkeit, Missgunst, Eifersucht) da sein dürfen und auch ihren Sinn haben. Da Heilung „Ganzwerdung“ meint in ihrem ursprünglichen Sinn und nicht nur die Abwesenheit von Symptomen, ist dieses Element der EKT von besonders hoher Bedeutung.

 

Wahrnehmen und annehmen lässt Energie wieder fließen

Eine weitere Besonderheit der EKT ist, dass in unserem Körper sogenannte „negative“ Gefühle „abgespeichert“ sind, die uns immer mal wieder oder auch öfter in Form emotionaler und/oder körperlicher unangenehmer Empfindungen sowie Erkrankungen bewusst werden. Wenn wir gegen sie ankämpfen, sie verdrängen oder "weghaben" wollen, binden bzw. blockieren sie Energien und werden nur noch schlimmer. Wenn aber diese Gefühle und Körperempfindungen – wie in der EKT der Fall – wahrgenommen, angenommen und sie „befragt“ werden, dann kann Entspannung ins „menschliche System“ kommen, die Energie kann wieder fließen, die Gefühle werden transformiert und individuelle Lösungen und sogar Selbstliebe werden ermöglicht.

 

Bejahung statt ständiges dagegen Ankämpfen

Besonders an der EKT ist auch die Bejahung von allem was ist: Das JA zu allen Gefühlen, Gedanken, Körperempfindungen und allen anderen menschlichen Wahrnehmungen, wie auch immer sie sich darstellen. Diese uneingeschränkte Bejahung findet sich in vielen anderen Therapien nicht wieder, denn in der Regel ist das Ziel, dass Therapeuten und/oder Klienten etwas „weghaben“ wollen. Widerstand erzeugt aber Druck und der bekanntlich wiederum Gegendruck und damit kann Heilung kaum stattfinden.
Die Bejahung findet mit Hilfe der 4 Schritte in der EKT statt, wobei es dabei vor allem ums emotionale und körperliche Spüren geht und gerade nicht um die üblichen „mentalen Gespräche zweier Gehirne“, wie sie häufig zwischen (Psycho-)Therapeut und Klient die Regel sind.

 

In der EKT gibt es kein Richtig oder Falsch, keine Ratschläge, Analyse oder Bewertungen

Die EKT hat, genau wie ich selbst, den Grundgedanken der Begleitung. Wenn man bei Wikipedia unter „Begleitung musikalisch“ schaut, findet sich der folgende erste Satz, der auch auf die EKT zutrifft:

 

 „Die Begleitung … ist jenes musikalische Material, das zusätzlich zu einer Melodiestimme erklingt, um sie harmonisch und rhythmisch zu stützen.“

 

Auch während einer EKT stelle ich als Begleiterin lediglich meine emotionale Kraft und Intuition sowie ein zusätzliches „harmonisches“ und dem individuellen „emotionalen Rhythmus“ des Klienten angepasstes Geleit zur Verfügung, da die innere „(Melodie)Stimme“ des Klienten alles weiß. Mehr braucht es nicht. Es braucht keine Ratschläge, keine Beratung, keine Analyse oder Bewertung des Klienten oder dessen, was der Klienten in der EKT erlebt. D.h. die EKT ermächtigt sich gerade nicht über den Klienten, indem sie, wie viele andere Therapien, meint, zu wissen, was „richtig“ und „falsch“ ist für den Klienten. Im Gegenteil, die EKT gibt dem Klienten durch ihre 4 Schritte seine ureigene Macht zurück, indem sie ihm hilft, auf seine innere (Melodie)Stimme zu hören. Es geht also um die Selbstermächtigung des Klienten. Besonders wird dies deutlich im vierten Schritt der EKT: Die innere Stimme des Klienten weiß immer eine Antwort oder (praktische) Lösung, die nur für diesen Klienten jetzt genau richtig ist

 

Schon die Vorbereitung auf die EKT fördert das Wohlbefinden

Besonders und vor allem auch sehr hilfreich in der EKT ist die Vorbereitung durch

(1) eine angeleitete Atementspannung,

(2) die innere Anbindung zu etwas, was einem Kraft gibt oder gut tut und (3) die Bitte um Hilfe und Unterstützung.

Schon allein durch diese kurze Vorbereitung vor den eigentlichen vier Schritten kommt man durch (1) in eine erste körperliche und tw. auch emotionale Entspannung, ein sogenanntes „Runterfahren“ aus dem Alltag und ein Abschalten von Gedanken wird ermöglicht. Durch den Aufbau der inneren Verbindung (2) kommt man dann in eine positivere Stimmung, die eine Kommunikation mit der inneren Stimme ermöglicht, ganz im Gegensatz zu einem rein mentalen Gedankenaustausch zwischen Therapeut und Klient. (3) hilft zudem weitere Unterstützung zu bekommen z.B. von dem eigenen „höheren Selbst“ oder, wenn man gläubig ist, aus der eigenen Glaubensquelle zusätzlich Hilfe zu bekommen.

 

Auch Wohlgefühle können durch die EKT wieder gespürt werden

Als weitere Besonderheit würde ich schließlich auch noch die präventive und wohlbefindensfördernde Wirkung der EKT bezeichnen, denn sie kann gezielt auch mit Wohlgefühlen und mit dem Herzen, als Stimme der Seele, durchgeführt werden. Ich finde diese Möglichkeit sehr wohltuend, da es zur inneren Stärkung und positiven Energetisierung führt. Und gerade, wenn es einem überhaupt nicht gut geht, ist die Wohlgefühls-EKT ein erster wichtiger Schritt zur Stabilisierung, der es teilweise überhaupt erst ermöglicht, dass man sich den schwierigeren Gefühlen oder körperlichen Schmerzen stellen kann. Die Wohlgefühl-EKT und auch die Herz-EKT hilft vor allem auch bei Depressionen, um überhaupt mal wieder ein positives Gefühl FÜHLEN zu können und nicht nur zu denken, dass man es fühlt!

 

CD-Anleitungen zu Wohlgefühls- und Herz-EKTs und weiteren mehr findest Du auch hier https://www.emotionalkoerpertherapie.de/musik/cd-bestellung/