Depression und EKT

Wie schon unter "Über mich" kurz angedeutet, habe ich seit meiner frühesten Kindheit unter wiederkehrenden Depressionen gelitten. Über 30 Jahre lang war ich mit diesem "grauen Wolken" konfrontiert, aber ich war stets getrieben von der tiefen Sehnsucht, irgendwann einmal den "blauen Himmel und die Sonne" in meinem Herzen zu sehen und zu fühlen.

 

Im Laufe meines Lebens habe ich dann mit diversen klassischen Psychotherapien und auch mit Selbsthilfemethoden versucht, meine Depression "in den Griff" zu bekommen. Das hat nur mäßig gut funktioniert. Auf der Verstandesebene hatte ich zwar meine Kindheit und Familie (tiefenpsychologisch) analysiert und es gab auch einige wichtige und interessante Erkenntnisse. Aber es waren eben auch nur Erkenntnisse. Gefühlt, in meinem Herzen änderte sich jedoch nur wenig, denn ich war kaum glücklicher und vom "blauen Himmel" konnte ich nur wenig spüren. Die Depressionen klangen teilweise für eine Weile ab, aber sie kamen auch immer wieder zurück. Heute weiß ich, warum das so war: In diesen Therapien wurde versucht die Depressionen vor allem mit dem Kopf zu lösen.

 

Mit Anfang 40 bin ich dann auf meinen persönlichen Selbstheilungsweg gestoßen und zwar habe ich mich selbst vor allem mit körperorientierten Herzintelligenz-Meditationen geheilt und mit einer von mir selbstentwickelten Methode, um meine stets wiederkehrenden selbstzerstörerischen Gedanken zu bändigen. Seitdem habe ich keine Depressionen mehr, selbst in schweren Trauerphasen um Verstorbene kehrten sie nicht zurück und darüber bin ich zutiefst dankbar.

 

Ich halte Vorträge über meinen Selbstheilungsweg aus der chronischen Depression und das ist auch für viele Betroffene interessant, weil es vor allem Mut macht und die Hoffnung gibt, dass (Selbst)Heilung möglich ist. Aber letztlich war es eben MEIN Heilungsweg. Und da wir zwar alle Menschen aber dennoch sehr individuell sind, lässt sich mein Selbstheilungsweg nur selten auf andere Betroffene genau übertragen. Daher kann ich nur jeden Menschen mit (chronischen) Depression empfehlen, sich selbst auf den Weg zu machen. Gerne berichte ich jedoch von meinen persönlichen Erfahrungen und Selbstheilungs-Methoden in meiner Begleitung oder eben in Vorträgen.

 

Die Emotionalkörper-Therapie (EKT) ist ebenfalls eine sehr gute Methode, um seinen eigenen Selbstheilungsweg und ganz individuelle Antworten auf die eigene Depression zu finden. Denn Depressionen und ihre Ursachen sind auch wieder sehr individuell.

 

Wie kann die EKT bei Depressionen helfen?

Depression ist aus meiner Sicht im Grunde nichts anderes als eine Starre auf emotionaler, geistiger und körperlicher Ebene. Diese Starre kann eine zeitlang z.B. ein sehr wichtiger (Überlebens-)Schutz (gewesen) sein, nur auf Dauer erzeugt dieser Schutz einige seelische Probleme und vor allem tiefgreifende seelische Schmerzen. Die EKT setzt nun gerade da an: An der (Wieder-)Belebung unserer ureigenen Lebendigkeit durch das Fühlen von Emotionen und Körperempfindungen.  D.h. durch die EMOTIONALkörper-Therapie (lateinisch e-motion = Bewegung) kann die zuvor erlebte Starre wieder in Bewegung kommen, was natürlich zur Heilung beiträgt.

Darüber hinaus besteht in der EKT die Möglichkeit Wohlgefühle bzw. positive Gefühle fühlen zu lernen, was für einen Menschen mit Depressionen ein zentraler Schritt ist, um überhaupt mal wieder etwas schönes zu fühlen und nicht nur zu denken, es war schön. Ein kontinuierliches Üben der "Wohlgefühl-EKT", zu erhalten unter https://www.emotionalkoerpertherapie.de/musik/cd-bestellung/ kann ein wesentlicher Baustein zur Selbstheilung der Depression sein. Dazu zählt auch die "Herz-EKT", die ebenfalls das Fühlen aktiviert wovon Depressive sehr profitieren können.

 

Im Buch zur Emotionalkörper-Therapie findest Du im übrigen auch einige Fallberichte über Menschen, die mithilfe der EKT aus ihrer Depression rausgefunden haben.