Forscherin

 

„Ich habe geliebt und wurde geliebt,

und alles andere ist nur Hintergrundmusik.“

Estelle Ramey

 

Als Dozentin und Forschende an der Universität Witten/Herdecke, die entsprechend auch intensiv mit dem Kopf arbeitet, kann ich sagen, dass der Weg zur (Selbst-)Heilung bestimmt nicht im Kopf oder im mehr Denken liegt, sondern in der Verbindung zu meinem Herzen, zum Fühlen und zu meinem Körper.

 

Daher empfinde ich mich schon lange nicht mehr als Wissenschaftlerin, die „Wissen schafft“, sondern vielmehr als Forscherin, weil ich täglich gerne und frei in meinem Selbst-Studiengang forsche und Neues lerne. Mein Selbst-Studiengang heißt übrigens: In Verbindung mit meinen Gefühlen, meinem Körper und meinem höheren Selbst sein, um so aus Stress, Krisen oder Konflikten, idealerweise Entwicklungs- und Selbstheilungsschritte werden zu lassen.

 

Für mich hört das Forschen nie auf, ich möchte immer wieder neue und unterschiedliche (Selbstheilungs-)Wege entdecken, die meinen "Tellerrand" überschreiten und somit meine Horizont erweitern. Und für Umwege oder sogenannte „Fehler“ bin ich dankbar, denn sie helfen mir, mich weiter zu Ent-Wickeln, meine blinden Flecken aufzudecken und dadurch täglich stärker zu werden.

 

Ich bin der Meinung, dass wir ALLE Forscher und Forscherinnen sind und wir unseren (Selbstheilungs-)Weg eigentlich schon kennen ...! Hör Dir mal dieses Lied an und Du wirst vielleicht verstehen …